Benedict Cumberbatch begann seine Karriere im Theater, wo er mit seiner Olivier-Award-prämierten Leistung in der Bühnenadaption von „Frankenstein“ (2011) große Aufmerksamkeit erregte. Internationale Bekanntheit erlangte er mit seiner Interpretation des genial-neurotischen Meisterdetektivs Sherlock Holmes in der gefeierten BBC-Serie „Sherlock“ (2010–2017), die seinen Durchbruch auf der Leinwand markierte. Es folgten Rollen in Filmen wie „Dame, König, As, Spion“ (2011), „Gefährten“ (2011), „Star Trek: Into Darkness“ (2013) und „12 Years a Slave“ (2013) sowie die vielfach gelobte Darstellung des Mathematikers Alan Turing im Biopic „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ (2014). Parallel dazu lieh Cumberbatch dem Drachen Smaug in der „Der Hobbit“-Trilogie (2012–2014) seine markante Stimme, bevor er als Doctor Strange mit „Doctor Strange“ (2016) Teil des Marvel Cinematic Universe wurde. Es folgten die Fortsetzung „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ (2022) sowie Auftritte in Filmen wie „Thor: Tag der Entscheidung“ (2017), „Avengers 3: Infinity War“ (2018) und „Avengers 4: Endgame“ (2019). Besonders geschätzt wird Cumberbatch für seine Rollen in historischen und literarischen Stoffen, darunter der Kriegsfilm „1917“ (2019), der Spionagethriller „Der Spion“ (2020) und das Guantánamo-Gerichtsdrama „Der Mauretanier“ (2021). Große Anerkennung erhielt er für seine Darstellung des Phil Burbank in „The Power of the Dog“ (2021) sowie für sein eindringliches Porträt von Trauer in „The Thing with Feathers“ (2025). Neben zahlreichen Auszeichnungen für seine Arbeit auf Bühne und Leinwand ist Cumberbatch auch als Synchronsprecher, Hörspielsprecher und Dokumentarfilmerzähler gefragt.