Ethan Hawke gehört zu den wenigen Schauspielern in der Geschichte Hollywoods, die eine derart vielseitige und zugleich konsequent künstlerische Karriere vorweisen können. Bekannt wurde er Ende der 1980er-Jahre mit dem inspirierenden Drama „Der Club der toten Dichter“ (1989) und etablierte sich in den 1990ern mit Filmen wie der Gen-X-Dramödie „Reality Bites“ (1994). Eine zentrale Wegmarke seiner Laufbahn stellte der Liebesfilm „Before Sunrise“ (1995) dar, der den Beginn seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Regisseur Richard Linklater markierte. Mit Linklater drehte Hawke auch die gefeierten Fortsetzungen „Before Sunset“ (2004) und „Before Midnight“ (2013) sowie weitere Werke wie „Die Newton Boys“ (1998) und „Blue Moon“ (2025). In den 1990er-Jahren übernahm Hawke Hauptrollen in Filmen wie „Gattaca“ (1997), „Große Erwartungen“ (1998) und „Hamlet“ (2000). Zu seinen meistgelobten Leistungen zählen seine Rolle an der Seite von Denzel Washington im Polizeidrama „Training Day“ (2001), das über zwölf Jahre hinweg gedrehte Coming-of-Age-Drama „Boyhood“ (2014) sowie das existenzielle Drama „First Reformed“ (2017). Auch im Horrorgenre überzeugte Hawke, unter anderem in „Sinister“ (2012), „The Purge“ (2013) und als Bösewicht The Grabber in „The Black Phone“ (2021). Sein Werk reicht von Blockbustern wie „The Northman“ (2022) und „Glass Onion: A Knives Out Mystery“ (2022) bis zu Independent-Dramen wie „Maudie“ (2016). Im Fernsehen war Hawke unter anderem in den Serien „Moon Knight“ (2022) und „The Lowdown“ (2025) zu sehen. Als Regisseur realisierte er Filme wie „Chelsea Walls“ (2001), „The Hottest State“ (2006) und „Blaze“ (2018) sowie die historische Miniserie „The Good Lord Bird“ (2020), in der er zudem die Hauptrolle übernahm.