Die legendäre Schauspielerin Lucy Liu feierte ihren Durchbruch mit der 1990er-Jahre-Serie „Ally McBeal“ (1998–2002). In den frühen 2000er-Jahren etablierte sie sich als Star mit Rollen in Action- und Crime-Produktionen wie „Shanghai Noon“ (2000), „3 Engel für Charlie“ (2000), „Chicago“ (2002) und „3 Engel für Charlie - Volle Power“ (2003). Es folgte die Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino in „Kill Bill: Volume 1“ (2003) und „Kill Bill: Volume 2“ (2004). Weitere Kinorollen übernahm Liu unter anderem in der Actionkomödie „Lucky # Slevin“ (2006) und dem Horrorfilm „Rise: Blood Hunter“ (2007). Darüber hinaus machte sie sich als Synchronsprecherin einen Namen und lieh animierten Produktionen wie „Mulan II“ (2004), „Kung Fu Panda“ (2008), dessen Fortsetzungen „Kung Fu Panda 2“ (2011) und „Kung Fu Panda 3“ (2016) sowie „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ (2013) ihre Stimme. Sie war zudem in dem Martial-Arts-Film „The Man with the Iron Fists“ (2012) unter der Regie von RZA zu sehen und übernahm eine Hauptrolle in Steven Soderberghs „Presence“ (2024). Für das Drama „Rosemead“ (2025), das sie auch mitproduzierte, erhielt sie großen Zuspruch. Im Fernsehen wirkte sie als Dr. Joan Watson in der Serie „Elementary“ (2012–2019) mit und gehörte zur Hauptbesetzung von Formaten wie „Animals“ (2018), „Warum Frauen töten“ (2019) und „Ein ganzer Kerl“ (2024). Zudem produzierte und narrierte sie die Dokumentation „Redlight“ (2009) über Menschenhandel und führte bei Episoden verschiedener Serien Regie, darunter „Luke Cage“ (2018) und „American Born Chinese“ (2023). Neben ihrer Film- und Fernsehkarriere ist Lucy Liu auch als bildende Künstlerin international anerkannt. Ihre Werke wurden weltweit ausgestellt – von „Unraveling“ (1993) in der Cast Iron Gallery in New York bis „Unhomed Belongings“ (2019) im National Museum of Singapore.